Mittwoch, 9. Juni 2010

Alexander „Lex“ Wohnhaas (Megaherz) – Kiss Lounge

Ich als alter Megaherzfan ließ es mir natürlich nicht entgehen, bei BlackRoses von FX-Radio das Buch mit persönlicher Widmung zu bestellen.

Die Bestellung war total unkompliziert, Kontodaten erhalten, 14,50€ überwiesen und mich entspannt zurück gelehnt.

Ein paar Tage später war es dann so weit. In voller Vorfreude öffnete ich die Verpackung und bekam erstmal große Augen. Das erste was mir ins Auge sprang ist natürlich das Cover, sehr geil gemacht. Meine nächste Reaktion war: „Hm, das ist ja schön dünn, damit bin ich ja in 2 Stunden durch, mein gemütlicher Abend in der Badewanne ist gerettet, lach.“

Ja es ist wirklich ein wenig dünn geraten, wenn ich jetzt richtig gerechnet habe sind es satte 136 Seiten. Wie kann da so kompakt eine gute Geschichte drin sein? Als ich das Buch gelesen hatte, wurde ich eines besseren belehrt.

Zur Geschichte…

Alois Hallhuber ist Landwirt, allein schon der Name lies mich ein wenig schmunzeln. Er lebt und bewirtschaftet mit seiner Frau Marianne und den Hunden Fritz und Karl einen abgelegenen Hof. Mitten in der Nacht schlagen die beiden Hunde Alarm und auch das Vieh gibt unruhige Laute von sich. Alois ist natürlich nicht erfreut über den nächtlichen Lärm und beschließt der Sache auf den Grund zu gehen…

Szenenwechsel. Robert und Tom sind die typischen Männer. Sitzen gelangweilt in einer Kneipe, lassen sich volllaufen und suchen was für untenrum. Plötzlich erscheint Klodwig, macht einen auf dicke Hose und kommt eher als der geborene Zuhälter rüber. Nach einem kurzen Gespräch unter Männern und der Verlockung was leckeres für untenrum zu finden machen sich Robert, Tom und Klodwig auf die abenteuerliche Reise zur Kiss Lounge…

Die Geschichte wird mit einem leichten Hauch von Spannung, ein wenig prickelnder Erotik und auch ein wenig boa ist das eklig, erzählt. Mir fällt da grad das Getränk aus der Kiss Lounge ein. Bei der Beschreibung habe ich schon geahnt was es sein könnte, aber ne das geht gar nicht. Wenn man einige Bücher über Vampire gelesen bzw. Filme gesehen hat merkt man schnell, dass das Rad in dieser Geschichte nicht neu erfunden wurde. Muss es ja auch nicht, denn das was mit den Akteuren passiert ist spannend und lässt genügend Freiraum für die eigene Fantasie.

In dem Buch gibt es noch zwei weitere Geschichten. Die eine über eine verschwundene Prinzessin und die andere ist ein humorvolles Handbuch über den richtigen Umgang mit Untoten.

Was mir an Kiss Lounge nicht so gut gefallen hat, ist das Ende. Alois Hallhuber gibt wirklich alles, um seinen „Auftrag“ zu erledigen und als sich ihm die Möglichkeit dazu bietet, ist die Geschichte vorbei. Lex da fehlt noch was, das Ende schreit nach Kiss Lounge II.

Kiss Lounge kann ich nur empfehlen, Daumen hoch.

Geschrieben von: Enola Dienstag, 13. Januar 2009 um 12:53 Uhr

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